Kontrollierte Datenauffrischung
Ein Register aller Datenquellen und ein einheitlicher Ablauf, der jede Quelle neu abruft, den Unterschied berichtet statt still zu überschreiben und erst mit der veröffentlichten Seite endet.
Ein Register aller Datenquellen und ein einheitlicher Ablauf, der jede Quelle neu abruft, den Unterschied berichtet statt still zu überschreiben und erst mit der veröffentlichten Seite endet.
Ein Datensatz aus Webquellen ist beim ersten Lauf richtig und ab dem zweiten Tag veraltet. Die eigentliche Schwierigkeit liegt deshalb nicht im ersten Abruf, sondern im zweiten: Er muss erkennen, was sich geändert hat, darf Handarbeit nicht zerstören und soll nicht ungefragt Geld kosten.
Ohne feste Strecke wird stattdessen jede Quelle einzeln von Hand nachgezogen – unterschiedlich gründlich, zu unterschiedlichen Zeitpunkten, und niemand weiß hinterher, welcher Stand woher stammt. Der Baustein macht daraus einen einzigen, quellen-unabhängigen Ablauf: Abruf → Unterschied → Historie → Veröffentlichung.
Jede Datenquelle ist ein Eintrag in einer Registerdatei: Anzeigename, Abruf-Skript, erzeugte Rohdaten-Datei, das Feld das einen Datensatz eindeutig macht, die für einen echten Frischabruf zu leerenden Zwischenspeicher – und ob die Quelle kostenpflichtig ist.
Eine neue Quelle aufzunehmen heißt: einen Eintrag ergänzen. Die bestehenden Abrufe bleiben unangetastet, und der Ablauf selbst muss nicht angefasst werden.
Jeder Lauf hinterlässt je Quelle einen Eintrag mit Zeitpunkt, Ergebnis und dem vollständigen Unterschied. Damit lässt sich später beantworten, wann ein Wert zuletzt bestätigt wurde und ob eine Auffälligkeit im Datensatz aus der Quelle stammt oder aus einer Änderung an der eigenen Verarbeitung.
Die Historie wird zusätzlich in die Wissensbasis gespiegelt, damit sie auch dort auffindbar ist, wo über die Daten gesprochen wird – nicht nur dort, wo sie erzeugt werden.
Nicht jeder Schritt ist überall verfügbar. Der Kalender-Abgleich etwa braucht ein installiertes Outlook und läuft deshalb als letzter Schritt: Fehlt es, überspringt sich der Schritt mit sichtbarer Meldung, statt den Lauf abzubrechen. Ein echter Schreibfehler wird dagegen gemeldet und macht den Lauf rot.
Die Reihenfolge ist damit kein Zufall, sondern eine Entscheidung darüber, welcher Ausfall welchen Rest noch kosten darf.