Ein echtes IT-Entwicklungsprojekt – mit KI gebaut und betrieben
Bei Resultment läuft der übliche Entwicklungsprozess eines IT-Projekts – von der Anforderung bis zum Betrieb, mit Jira, Confluence, Git und automatischen Tests. Ausgeführt wird er von einem KI-Agenten; entschieden wird an zwei Toren vom Menschen.
Wie wir mit KI arbeiten – und was dabei entstanden ist
Warum es diese Seite gibt
Bei Resultment wird unter Federführung von Michael Brokmann mit künstlicher Intelligenz gearbeitet – nicht als Versuch, sondern im laufenden Betrieb. Diese Seite zeigt beides: wie dabei vorgegangen wird und was auf diese Weise bereits entstanden ist. Sie ist der Beleg für eine Aussage, die sich sonst schwer nachweisen lässt – dass sich mit KI nicht nur erproben, sondern liefern lässt.
Es handelt sich um ein internes IT-Entwicklungsprojekt der Resultment GmbH. Alles hier Gezeigte ist im laufenden Betrieb entstanden – kein Konzept, keine Studie.
Was hier zu holen ist
Die Vorhaben sind sehr verschieden – Belege verarbeiten, Verstreutes zusammenführen, täglich Quellen sichten, Webauftritte betreiben. Gemeinsam ist die Art der Aufgabe: wiederkehrende Arbeit, die sich erst rechnet, wenn sie ohne Aufsicht zuverlässig läuft. Eines fällt heraus – die Testsuite: Sie prüft, ob das Übrige noch trägt, und meldet, wo sie selbst nichts prüft. Daran zeigt sich, was sich heute abgeben lässt und wo die Grenzen liegen.
Keine dieser Aufgaben ist besonders. Es sind dieselben, die in vielen Unternehmen liegen bleiben, weil sich der Aufwand von Hand nicht rechnet. Die Verfahren dahinter sind nicht auf einzelne Fälle zugeschnitten, sondern auf die Art des Problems – und damit auf vergleichbare Aufgaben anderswo übertragbar. Und das ist nicht am Reißbrett entstanden. Jede Regel in diesem Prozess geht auf einen konkreten Vorfall zurück – einen Test, der falsch grün war; eine Zusicherung, die ihren Nachweis verlor; zwei Sitzungen, die sich gegenseitig überschrieben.
Der Prozess
- Anforderungen als eigener Vorgangstyp – dauerhafte Zusicherung statt Erledigungsvermerk
- Fünf Statusstufen, zwei menschliche Tore: Freigabe und Abnahme
- Refinement vor der Umsetzung, Entscheidungen zur Abstimmung statt still getroffen
- End-to-End- und Smoke-Tests über echte Einstiegspunkte · Regression für den Bestand · Fall-Register
- Verifikation als Bedingung, nicht als Absicht – belegt am Vorgang
- Auslieferung blockiert bei rotem Test; Betrieb prüft täglich still nach
- Vereinbarungen schriftlich: ein versioniertes Regelwerk für die Zusammenarbeit
Der Ablauf – und wie weit er trägt
Die Rollen
- 29 Projektrollen, benannt und zugeordnet – von Product Owner bis Revision
- Drei Besetzungsarten: Mensch, KI-Agent und deterministischer Code
- 6 der 29 Rollen sind heute nicht besetzt
- Personas als Zielgruppen-Stellvertreter, gegen die Inhalte geprüft werden
Die Ergebnisse
- Module – die Oberflächen, mit denen gearbeitet wird
- Bausteine – wiederverwendbare Bauteile für mehrere Projekte
- Projekte – abgeschlossene und laufende Lieferergebnisse
- Eine Matrix zeigt, welcher Baustein in welchem Projekt steckt
Claude-Module
Zu den Modulen →Methoden, Integrationen, Werkzeuge
Zu den Bausteinen →Konkret umgesetzte Arbeiten
Zu den Projekten →