Status Produktiv – Account anlegen, Passwörter rotieren, Gastzugänge vorbereiten
Auslöser Ein Satz genügt: „Leg einen Zugang an" oder „rotiere die Passwörter"
Dauer Wenige Minuten in einem Claude-Durchlauf – inklusive Versand und Doku
Quelle der Wahrheit Userliste in der Zugangsschutz über PHP-Sitzungen (NAS) · Klartext-Passwörter nur in Confluence (zugriffsbeschränkt)

Worum es geht

Ein IT-Projekt mit KI ist bewusst nicht öffentlich – wer rein will, braucht einen eigenen Login (siehe PHP-Session-Login). Am Anfang war jeder neue Zugang Handarbeit: Passwort ausdenken, Hash erzeugen, Datei hochladen, Mail tippen, irgendwo notieren. Fehleranfällig und jedes Mal gleich.

Daraus ist ein wiederholbarer Ablauf geworden: Aus einem einzigen Satz („Leg dieser Person einen Zugang an") erledigt Claude alle Schritte am Stück – vom sicheren Passwort über das Live-Schalten bis zur fertig versendeten Zugangs-Mail und der Dokumentation. Derselbe Ablauf deckt drei Fälle ab: neuen Account anlegen, Passwörter rotieren und Gastzugänge vorbereiten.

Die Schritte

  • 1 · Account & Passwort: ein zufälliges 20-Zeichen-Passwort erzeugen, als bcrypt-Hash (Cost 12) in die Userliste von der Zugangsschutz über PHP-Sitzungen eintragen – Klartext kommt nie in die Datei
  • 2 · Live schalten: der Zugangsschutz über PHP-Sitzungen per SFTP ins /web-Verzeichnis der NAS schieben (über die SFTP-Integration zu Synology NAS) – ab da gilt der neue Login
  • 3 · Verifizieren: den Login end-to-end nachspielen (ohne Cookie ⇒ 401, korrekter POST ⇒ 302, Folge-Request ⇒ 200) und prüfen, dass alte/rotierte Passwörter nicht mehr greifen
  • 4 · Mail: die Zugangs-Mail mit Standard-Signatur über die Outlook-Anbindung erzeugen – an benannte Empfänger direkt versendet, für Gastzugänge als fertiger Entwurf zum Weiterleiten
  • 5 · Dokumentieren: Zugangsdaten + Empfänger auf der zugriffsbeschränkten Confluence-Seite festhalten und ein Jira-Ticket als Audit-Spur anlegen

Was den Ablauf trägt

  • Sichere Passwörter by default: zufällig generiert, 20 Zeichen, sofort als bcrypt-Hash – nicht selbst ausgedacht, nicht im Klartext im Code
  • Getrennte Auth-Welt: die Web-Accounts sind reine Hash-Einträge, keine NAS-/DSM-/SFTP-Konten – ein geleaktes Web-Passwort öffnet maximal die ohnehin private Webseite
  • Ein Ort für Klartext: Passwörter stehen ausschließlich auf der zugriffsbeschränkten Confluence-Seite – nicht im Git-Repo, nicht in der Mail-History länger als nötig
  • Mail mit Signatur, automatisch: Versand über die Outlook-Anbindung mit fester Resultment-Signatur – kein Copy-&-Paste, keine vergessene Anrede
  • Audit-Spur in Jira: jede Anlage/Rotation bekommt ein Ticket – nachvollziehbar, wer wann welchen Zugang erhalten oder erneuert hat
  • Vorbereitete Gastzugänge: zwei generische Gast-Logins mit fertiger Mail-Vorlage – zum schnellen, kontrollierten Weiterleiten an Interessierte

Drei Fälle, ein Ablauf

  • Neuer Account: Person + E-Mail nennen ⇒ Login angelegt, Willkommens-Mail mit Zugangsdaten versendet
  • Passwort-Rotation: bestehende Logins bekommen neue Passwörter, die alten werden ungültig, betroffene Personen werden per Mail informiert
  • Gastzugang: generischer Login ohne festen Empfänger, Mail-Vorlage liegt als Entwurf bereit – ideal zum Weiterreichen

Grenzen & Skalierungspfad

Der Ablauf ist für einen kleinen, kontrollierten Personenkreis gemacht (Handvoll Logins). Bewusst nicht dabei: Selbst-Registrierung, automatischer Passwort-Reset, abgestufte Rollen/Rechte – das wären eigene Subsysteme. Wenn die Nutzerzahl wächst, wandert die Userliste aus der Zugangsschutz über PHP-Sitzungen in eine kleine Datenbank oder an einen externen Login-Anbieter (OIDC); der Provisioning-Ablauf selbst – Passwort, Verifikation, Mail, Doku – bleibt dabei gleich. Mehr zum Auth-Layer darunter: Baustein PHP-Session-Login.

Eingesetzt in

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